Antioxidantien ./. Freie radikale

Böhmische Dörfer oder was ?

 

Eine einfache bildhafte Erklärung

 

 

Foto: pixabay Marc David

 

 

ANTIOXIDANTIEN sind das Holz das dem Feuer (das uns wärmt) Nahrung gibt damit es brennen kann.

FREIE RADIKALE sind der Regen der das Feuer löscht ( schlecht wenn man es warm haben will, aber gut wenn man es löschen will)

 

Und nun die offizielle Erklärung

 

ANTIOXIDANTIEN sind Substanzen, die zellschädigende aggressive Sauerstoffradikale unschädlich machen können. Sie schützen die Zellen, steigern das Leistungsvermögen, regulieren den Stoffwechsel. Sie werden auch Radikalfänger genannt, weil sie oxidativen Stress, der zu Zellschäden führt, aufhalten. Sie sind die Gegenspieler der freien Radikalen. Antioxidantien werden auch im Körper gebildet, eine Reihe davon werden als Bestandteil der Muttermilch an den Säugling weitergegeben.

Dann gibt es noch Synergisten, sie unterstützen die Wirkung von Antioxidantien, z. B. regenerieren sie verbrauchte Antioxidantien.

 

 

Eine Oxidation ist eine Reaktion bei der Sauerstoff verbraucht wird.

Ein weiteres Beispiel für die klassische Oxidation ist die Energiegewinnung im menschlichen Körper. Dazu werden mit der Nahrung Kohlenhydrate aufgenommen, welche im Körper zu wasserlöslicher Glucose umgesetzt werden. In den Muskeln und im Gehirn wird die Glucose dann unter Wärmeabstrahlung verbrannt. Als Produkte erhält man Wasser und CO2:

 

FREIE RADIKALE entstehen bei ganz normalen Stoffwechselvorgängen und lassen uns altern. Freie Radikale werden allerdings auch vom Immunsystem genutzt um Viren und Bakterien und beschädigte Zellen zu beseitigen.

Freie Radikale entstehen durch Stress, Zigarettenrauchen, zu viel Alkohol, schlechtes Essen (Junk Food), industriell gehärtete Fette, Pestizide in Kosmetik und Lebensmitteln, Feinstaub in den Städten, Elektrosmog,  zu viel Sonneneinstrahlung zu viel Sport.

 

DAS GUTE VERHÄLTNIS IST DER SCHLÜSSEL

 

Das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien entscheidet mit darüber, wie die Zelle altert“, erläutert Christoph Bamberger vom Präventionszentrum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Bis zum Alter von etwa 30 Jahren verfügt der menschliche Körper über optimale Reparaturmechanismen. „Ab 30 dagegen muss man aktiv vorbeugen“ zum Beispiel durch Antioxidantien aus frischem BioObst und BioGemüse.

 

Die guten Antioxidantien in Obst und Gemüse, in Kräutern und Algen werden aber auch im Körper selbst gebildet.

 

OBST

Himbeeren, Zitronen, Cranberries, Heidelbeeren

GEMÜSE

Kohl, Avocados, Brokkoli, Tomaten,

Wildpflanzen

Löwenzahn, Giersch

GEWÜRZE

Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei, Petersilie

Chili, Kurkuma

 

VITAMINE

Vitamine A, C, E

Carotinoide

Selen,

OPC (Oligomere ProanthoCyanidine)

Glutathion / S-Acetylglutathion

 

ACHTUNG UND VORSICHT

Bei Nahrungsergänzungmitteln und in der Kosmetik werden oft künstlich hergestellte Antioxidantien verwendet, die durch chemische Synthese gewonnen werden. Sie können bei empfindlichen Menschen Allergien auslösen. Diese Antioxidantien, Konsevierungsmittel dienen dazu Lebensmittel und Kosmetika länger haltbar zu machen.

 

Quelle: Wikipedia