der stoffwechsel

wie erreicht man einen guten Stoffwechsel ?

 

Der Stoffwechsel ist die lebenserhaltende Kraft des Körper, entgiftet und sorgt für die Baustoffe die unsere Organe entwickeln und reparieren.

Was wir essen, und trinken wird verstoffwechselt. Das heißt, es wird nach und nach zerkleinert und schließlich in den Zellen abgebaut und zu neuen Stoffen aufgebaut. Das Produkt sind Hormone, Muskeln, Immunzellen oder einfach Energie.

Durch einen leistungsstarken Stoffwechsel erhöht sich unser Grundumsatz. Der Körper setzt somit bereits in Ruhe mehr Energie um. Die aus der Nahrung aufgenommenen Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate werden schneller verbrannt. So wird verhindert, dass sich die Fettdepots mit überschüssigen Kalorien füllen.

  

Es gibt 5 unterschiedliche Stoffwechselprozesse:

 

        1.        Kohlehydratstoffwechsel,

        2.        Eiweißstoffwechsel,

        3.        Fettstoffwechsel,

      4.       Enzyme und

      5.       Hormone.

  

Kohlenhydratstoffwechsel

Der Kohlenhydratstoffwechsel spaltet den Zucker in der Nahrung in Einfachzucker wie Glukose und Fruktose (Fruchtzucker) auf. Daraus wird Energie gewonnen, die für Körperkraft, Wärme und Denkprozesse genutzt wird. Energie, die nicht aktuell gebraucht wird, deponiert der Körper in der Leber und in Fettdepots wie Bauch, Hüfte und Po, was bei zu viel Zufuhr zwangsläufig zu Übergewicht führt.

 

Eiweißstoffwechsel

Der Eiweißstoffwechsel baut Proteine zu Aminosäuren ab und nutzt diese zur Energiegewinnung für den Aufbau und die Reparatur von Zellen, für das Immunsystem und die Produktion von Hormonen. Die Verarbeitung der aufgenommenen Eiweiße übernehmen Enzyme.

 

Der Fettstoffwechsel

Der Fettstoffwechsel spaltet Fette in Glyzerin und Fettsäuren. Diese werden entweder zur Energiegewinnung genutzt oder überflüssige Tryglizeride werden wieder als Fettpolster“ gespeichert. Fette werden über die Nahrung aufgenommen und aus überschüssigen Kohlenhydraten aufgebaut.

 

Enzyme

Enzyme sind winzig kleine Eiweißstoffe, die „fleißigen Arbeiter“ für den Stoffwechsel. Sie erleichtern oder ermöglichen alle chemischen Vorgänge bei der Verdauung oder in der Zelle.

Ohne Enzyme kann man nicht leben und Enzyme brauchen Proteine, aber auch Vitamine und Mineralien.

 

Hormone

Hormone sind die Botenstoffe der Organe und werden im Gehirn, der Nebenniere und – je nach Ausstattung – den Hoden bzw. Eierstöcken hergestellt. Auch sie nutzen das Blut und werden an das jeweilige Organ geschickt, um ihm zu „sagen“, was gerade zu tun ist,  Zucker verbrennen, Muskeln aufbauen, Wärme produzieren,

Fortpflanzen.

Hormone können den Stoffwechsel erhöhen – aber auch ausbremsen. Mit fortschreitendem Alter stellt der Körper einige Hormone in geringerer Menge her. Damit würde sich auch der Stoffwechsel „verlangsamen“, aber man kann gegensteuern, Bewegung, ausgewogene Ernährung und Entspannung können Wunder wirken.

 

Hat Bewegung einen positiven Einfluss?

Spazieren gehen, Fahrrad fahren oder Treppen steigen, jede Art von körperlicher Aktivität führt zu einem erhöhten Energiebedarf. Je mehr wir uns bewegen, desto öfter wird das Herz-Kreislauf-System aktiviert und unser Stoffwechsel dazu gezwungen, Energie bereitzustellen. Besonders gut funktioniert dieser Prozess mit gezieltem Kraft- und Ausdauertraining.

  

Welche Nahrungsmittel aktivieren den Stoffwechsel an?

Heimische oder exotische Superfoods enthalten eine hohe Konzentration an Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren, die sich positiv auf den Stoffwechsel auswirken. Dazu gehören Leinsamen, Beeren, Brennessel, Chiasamen, Maca, Kakao, Kokos, Moringa, Hanfsamen, Kurkuma und einige andere. Diese Lebensmittel können wunderbar in die Ernährung mit eingebunden werden, allerdings ist auch hier zu berücksichtigen, dass nicht jeder Stoffwechsel gleichermaßen aufgebaut ist. Wichtig ist es zu wissen, welche Nahrungsmittel, also auch Superfoods, der eigene Stoffwechsel optimal verarbeiten kann.

 

Was können wir tun, um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen.

Die Hauptfaktoren sind Ernährung, Bewegung und Entspannung, eigentlich nichts Neues. Die Ernährung sollte dem individuellen Stoffwechsel angepasst sein. Um Bewegung in den Alltag einzubauen, muss kein Fitnessstudio besucht werden. Treppensteigen, Fahrradfahren oder ein ausgiebiger Spaziergang tun es auch schon. Die Auswirkung von Dauerstress auf den Stoffwechsel wird häufig unterschätzt. Ruhephasen in den Alltag einzubauen, einmal „Löcher in die Luft zu gucken“, sind nützliche Helfer für den Stoffwechsel.

 

Was ist unser Ziel, um nicht zuzunehmen.

Jeder Mensch hat einen bestimmten Grundumsatz, der Energieumsatz, der im Ruhestand benötigt wird. Der Grundumsatz ist u. a. abhängig von Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht. Dafür gibt es verschiedene Formeln zur Berechnung.

Der Gesamtenergiebedarf pro Tag hängt auch von mehreren Faktoren ab, nämlich Geschlecht, Alter und Ausmaß der körperlichen Tätigkeit.

 

Das Ziel ist es nicht über diesen Gesamtenergiebedarf hinaus zu kommen, denn dann nimmt man zu, kommt man unter ihn, so nimmt man ab.

 

 

Quellen Mark Maslow, MarathonFitness, Gesund&aktiv, Apotheken-Rundschau